Studentische Einschätzungen als hochschuldidaktische Evaluationsmethode: Validitätsprobleme?
Zusammenfassung
Die Studie geht von der Annahme aus, daß in studentischen Einschätzungen nicht die tatsächlich gezeigte Verhaltensvariation des Dozenten einfließt, sondern implizite Theorien über Aufgabenkontexte, die im Schätzvorgang aktiviert werden. Um diese Hypothese zu testen, wurden von 271 Studierenden Einschätzungen bezüglich des Lehrvortrags erhoben. Exploratorische und Konfirmatorische Faktorenanalysen (mit LISREL) wurden vor und nach der statistischen Elimination des tatsächlich gezeigten Lehrverhaltens (gemessen an der Verständlichkeit und an Selbsteinschätzungen) gerechnet. Die Ergebnisse zeigten keinerlei bedeutsame Veränderungen in der Faktorenstruktur, was als Hinweis auf die angenommenen systematischen Felder beim Raten gewertet wird.
Seitenanfang
[ zurück | Bestellen | Autoren | Inhalt | Englisch | weiter |
[Home | ZSfHD | ÖGHD Projekte | Links | Termine & News | ÖGHD | Suche |